ARCHIV - Kinder gehen am 06.09.2013 in Stuttgart (Baden-W¸rttemberg) auf einen Schulbus zu. Foto: Franziska Kraufmann/dpa (zu dpa Berichterstattung ´Streit um Sch¸lerbefˆrderung und Kostenª vom 14.02.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

SPD-Fraktion unterstützt Elterninitiative Marialinden

Auch nach der OGS Einsatz von Schulbussen für den Heimweg an allen Grundschulen

Die zur Ratssitzung am 3. November eingereichte Bürgeranregung auf Erweiterung der Schülerbeförderung auch nach der Ganztagsbetreuung an Overather Grundschulen wurde ausführlich in den Fachausschüssen für Zukunft, Umwelt, Mobilität und Tourismus, dem Schul- und Sportausschuss, dem Haupt und Finanzausschuss und im Jugendhilfeausschuss beraten, um abschließend im Rat am 15.12. verabschiedet zu werden.

Entgegen dem Votum der Jamaika-Kooperation aus CDU, Grüne und FDP, die Busse nur gegen 16:00 Uhr fahren zu lassen, unterstützt die SPD-Fraktion den Wunsch der Elterninitiative auf Einsatz der Busse für die Heimfahrt sowohl gegen 15:00 Uhr als auch gegen 16:00 Uhr. Dies folgt auch dem Umstand, dass jeweils ca. eine Hälfte der Kinder für eine Betreuung bis 15:00 Uhr und eine Hälfte für eine Betreuung bis 16:00 angemeldet ist.

Mit einem Fahr-Angebot nur um 16:00 Uhr laut Jamaika-Argumentation Druck hin auf eine längere Betreuung auszuüben, hält die SPD-Fraktion für falsch.

Auch die von der Verwaltung vorgeschlagene Gegenfinanzierung der Fahrtkosten durch eine Anhebung der Elternbeiträge um € 5,00 lehnt die SPD-Fraktion ab. Da die Heimfahrt nach dem Ende des normalen Unterrichts durch die freifahrtberechtigten Kindern kostenfrei ist, muss auch die Heimfahrt nach dem außerunterrichtlichen Angebote (OGS) nach unserer Auffassung kostenfrei sein, auch wenn dies in der Schülerfahrkosten-Verordnung NRW so nicht vorgesehen ist.

Für die SPD-Fraktion: Manfred Meiger, Pressesprecher